Daniela Jansen

Ihre Städteregionsrätin

Mein Name ist Daniela Jansen.

Ich bin die Kandidatin der SPD für das Amt der Städteregionsrätin.

0241 536677 | 02404 9039370
kontakt@daniela-jansen.net

Über Daniela Jansen

Daniela Jansen wurde am 23.09.1977 als Daniela Bloscheck in Dortmund geboren. Nach einer gymnasialen Ausbildung erlangte sie 1997 ihr Abitur und studierte in Düsseldorf Soziologie, Politische Wissenschaften sowie Kommunikations- und Medienwissenschaft. 2002 schloss sie dieses Studium mit dem Bachelor ab.

Während ihres anschließenden Magister Studiums in Politischen Wissenschaften, Soziologie sowie Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der RWTH Aachen lernte sie ihren damaligen Freund und heutigen Mann Björn Jansen kennen. Sie heirateten im Jahr 2005 standesamtlich, im Jahr 2007 folgte die kirchliche Trauung. Das Paar hat mittlerweile zehnjährige Zwillinge.

Bis 2007 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin ihres späteren Landtagskollegen Karl Schultheis tätig. Seit Mitte 2006 war Daniela Jansen zusätzlich als Projektmanagerin der Regionalagentur des Zweckverbands Region Aachen beschäftigt. Diese Tätigkeit hat sie bis zu ihrer Direktwahl zur Landtagsabgeordneten im Mai 2012 ausgeführt.
Im nordrhein-westfälischen Landtag war sie Vorsitzende des Ausschusses für Frauen, Gleichstellung und Emanzipation und legte ihren Schwerpunkt auf die berufliche Gleichstellung, Frauen in der Digitalisierung und die Bekämpfung der Gewalt gegen Frauen. Zusätzlich war sie im Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales mit den Schwerpunkten auf der Sozialgesetzgebung, der Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit, einer Berufsanerkennung internationaler Abschlüsse und einer Reform von Pflegeberufen.

Darüber hinaus war Daniela Jansen Mitglied zweier Enquetekommissionen. In der Enquetekommission zur Bewertung der Tragfähigkeit öffentlicher Haushalte beschäftigte sie sich mit Wirtschafts- und Arbeitsmarktaspekten in den Kommunen, bei der Enquetekommission zur Zukunft von Handwerk und Mittelstand war sie stellvertretende Vorsitzende und setzte sich schwerpunktmäßig mit Digitalisierungsprozessen im Handwerk und Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten auseinander.

Nachdem sie in der NRW-Landtagswahl 2017 nur knapp dem Spitzenkandidaten der CDU, Armin Laschet, unterlag, trat sie im Januar 2018 eine Stelle als Projektmanagerin für den Bereich Elektromobilität bei der IG Metall an. Hier setzt sie sich nun als Interessenvertreterin der Arbeitnehmer*innen in diesem recht neuen Produktionsfeld ein.

Ehrenamtlich engagiert sich Daniela Jansen in der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF). 2009 wurde sie zur AsF-Vorsitzenden in Aachen gewählt. Seit 2016 ist sie Landesvorsitzende der AsF-NRW. Ebenfalls im Jahr 2016 wurde ihr langjähriges und intensives Engagement in der SPD Aachen mit der Wahl zur stellvertretenden Vorsitzenden honoriert.

Kommunalpolitisch war sie von 2008 bis 2012 als sachkundige Bürgerin im Betriebsausschuss Kultur der Stadt Aachen aktiv. Seit 2014 gehört sie in der StädteRegion Aachen dem Ausschuss für Soziales, Gesundheit, SeniorInnen und demographischen Wandel an.

Meine Ziele für die StädteRegion Aachen

Sozial und solidarisch.

Der Sozialbericht hat es gezeigt: Die StädteRegion ist stärker von Armut betroffen als andere Regionen in NRW. Es gibt Orte oder Stadtteile, in denen Armut besonders häufig vorkommt. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass man an der Postanschrift eines Menschen anders als heute in Zukunft nicht mehr ablesen kann, ob sein Portemonnaie gut gefüllt ist oder er staatliche Unterstützungsleistungen bezieht! Deswegen trete ich für eine Gesamtstrategie ein, die bereits die Entstehung von Armut wirksam bekämpft. Aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen als Sozialpolitikerin kenne ich die Wohlfahrtsverbände, Träger der freien Wohlfahrtspflege und anderen Akteure gut und weiß: Sie haben viel Potenzial und können und wollen viel mehr leisten, als die städteregionalen Verwaltung aktuell zulässt!

### Konkret ###

Deshalb werde ich sofort nach der Wahl eine Konferenz zur Armutsprävention einberufen, in der die Verwaltung und alle anderen Akteure der Wohlfahrtspflege zusammenarbeiten und gemeinsam neue Unterstützungs- und Hilfsangebote zum Wohl der Menschen entwickeln. Mit Hilfe der Konferenz werden wir auch die bereits bestehenden Angebote und Hilfeleistungen besser koordinieren und vernetzen – von den Hilfen in besonderen sozialen Lagen über die Sucht- oder Schuldnerberatung bis hin zur Beratung wohnungsloser Menschen.

Gute Arbeit schafft Wohlstand.

Der Wohlstand in unserer Region muss auch in Zukunft erwirtschaftet werden. Dafür brauchen wir Expansions- und Neuansiedlungsmöglichkeiten für unsere Unternehmen und berufliche Ein- und Aufstiegsmöglichkeiten für unsere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Deshalb möchte ich die Neuansiedlung und den Bestand von Unternehmen unterstützen, beziehungsweise erhalten. Durch meine Beschäftigung bei der IG Metall weiß ich sehr gut, welche großen Potenziale für unsere Region allein im Thema „Elektromobilität“ stecken – allerdings können und sollten wir nicht allein daraufsetzten. Gerade die klassischen Industriebetriebe sowie die kleinen und mittleren Gewerbebetriebe sowie mittelständischen Handwerksbetriebe brauchen Beratung, Unterstützung und (öffentliche) Aufträge.

Die Eifel rund um den Rursee, aber auch der Nordkreis und die Stadt Aachen sind wunderschöne Orte, gut geeignet zur Naherholung und für den Urlaub. Für den Tourismus in unserer Region möchte ich mehr sozial und ökologisch nachhaltige Konzepte entwickeln. Außerdem möchte ich die Marke „Eifel“ ausbauen, die touristische Erschließung des Nordraums verbessern und die Touristikangebote von Stadt und StädteRegion Aachen besser miteinander verzahnen.

In den nächsten 10 Jahren gilt es den Strukturwandel in der Region positiv zu gestalten. Hier gilt mein Interesse dem Erhalt und der Neugewinnung von Arbeitsplätzen 


### Konkret ###

Daher werde ich nach der Wahl unverzüglich ein kommunales Beschäftigungsprogramm für Langzeitarbeitslose auflegen und einen öffentlichen Preis ausloben, der jährlich an Unternehmen verliehen wird, die vorbildliche und nachhaltige Arbeitsbedingungen für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bieten.

Berufliche Bildung schafft berufliche Sicherheit.

Als Trägerin der berufsbildenden Schulen hat die StädteRegion eine besondere Verantwortung und Verpflichtung.
Wenn es stimmt – und es stimmt –, dass

– Die Digitalisierung unsere Arbeitswelt stark verändern wird,
– Die Berufskollegs der StädteRegion bei der Ausbildung unserer zukünftigen Fachkräfte eine wichtige Rolle spielen und
– Die Auszubildenden das „Rückgrat“ einer guten wirtschaftlichen Entwicklung sind,

dann brauchen unsere Berufskollegs dringend und selbstverständlich bestmögliche Rahmenbedingungen. Deswegen werde ich mich dafür stark machen, dass möglichst viele Gelder aus Förderprogrammen und dem Haushalt für eine Verbesserung der Schulausstattung eingesetzt werden. Dazu gehören die räumliche Ausstattung und moderne Werkstätten genauso wie Labore auf dem neusten technischen Stand. Ich werde mich weiter dafür einsetzen, dass es in Kooperation mit anderen weiterführenden Schulen gelingt, jedem jungen Menschen die Chance zu einem Schulabschluss zu bieten. Der Fachkräftemangel in vielen Branchen ist heute schon zu spüren – bei Ingenieuren und Ingenieurinnen, bei Zerspanungsmechanikerinnen und Zerspanungsmechanikern, Alu-Schweißerinnen und Alu-Schweißern und in den sozialen Berufen wie beispielsweise den Erzieherinnen und Erziehern und den Pflegerinnen und Pflegern.

### Konkret ###

Wie bereits kurz nach meiner Nominierung zur Kandidatin für das Amt der Städteregionsrätin angekündigt habe ich in den letzten Wochen die Berufskollegs, Weiterbildungskollegs und die Abendrealschule in der Städteregion Aachen besucht. Ziel war es, die Bedürfnisse, Ausrichtung und notwendige Ausstattung der berufsbildenden Schulen im Dialog mit Schulleitungen und Schülerinnen und Schülern „aus erster Hand“ zu erfahren.

Auf Grundlage dieser Gespräche möchte neben der Realisierung bestmöglicher Rahmenbedingungen folgende Ziele erreichen:
Wichtig ist eine gute digitale und technische Ausstattung, nicht nur W-Lan, denn ohne ausreichend Bandbreite bringt das nichts. Mit der Regio IT haben wir hier einen verlässlichen und kompetenten Partner. In Gesprächen mit der Regio IT sowie denjenigen, die Infrastruktur zur Verfügung stellen, müssen wir klären, wie die Ausstattung der Berufskollegs weiter verbessert werden kann.

Im sozialen Bereich benötigen die Berufskollegs mehr Räumlichkeiten, um z.B. pädagogische Konzepte ausprobieren zu können, heilpädagogische Ansätze oder Snoozle-Räume.

In den auf Stadt Aachener Gebiet gelegenen Berufskollegs ist weiterhin die Stadt auch zuständig für die Gebäudeverwaltung, was teilweise zu Verzögerungen und Unsicherheiten bei Renovierungen oder dem Umgang mit Vandalismus an den Schulen führt. Hier müssen die Vorgänge und Kompetenzen noch mal klar geregelt werden.

Das sind nur einige der Dinge, die ich angehen möchte, um den Berufskollegs und ihren Schüler*innen und Lehrer*innen beste Bedingungen bieten zu können.

Heimat bedeutet ein Dach über dem Kopf.

In der Stadt Aachen, den städteregionalen Kommunen, ja in fast allen Stadt- und Ortsteilen ist der Wohnungsmarkt mittlerweile sehr angespannt. Klar ist, dass der Mietwohnungsmarkt Marktgesetzen folgt. Daran ist nichts zu ändern. In einer wachsenden Region wie der StädteRegion kommt es deshalb darauf an, die Angebotsseite zu stärken, das heißt bezahlbare Wohnungen neu zu bauen und den Verlust öffentlich geförderter Wohnungen zu verlangsamen. Es muss Schluss damit sein, dass junge Familien, Rentnerinnen und Rentner, Menschen mit kleinem Einkommen und selbst Angestellte aus ihren angestammten Wohnquartieren verdrängt werden. Und es kann nicht sein, dass steigende Mieten zum Armutsrisiko werden.

### Konkret ###

Deshalb werde ich das Thema „bezahlbares Wohnen“ nach der Wahl zur „Chefsache“ machen.

Zwei Maßnahmen werde ich sofort auf den Weg bringen:

– Ein Programm der Gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft, GWG, für den Bau von öffentlich gefördertem und „preisgedämpftem“ freifinanziertem Wohnraum und
– Die Aufstellung eines städteregionalen „Masterplans“ für die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum (öffentlich geförderter und freifinanzierter Mietwohnungsbau)

Digitalisierung: Chancen nutzen und Risiken minimieren.

Der Begriff Digitalisierung ist bei vielen Menschen mit Ängsten besetzt: Verliere ich meinen Arbeitsplatz, weil Algorithmen und künstliche Intelligenz in Zukunft die Arbeit übernehmen?

Auf der anderen Seite: Die StädteRegion ist eine smarte Region – also eine schlaue! Die konkrete politische Gestaltung der Digitalisierung findet nicht anonym irgendwo im Silicon Valley oder den USA statt – sie passiert hier genau vor unserer Haustür.

Vier Handlungsfelder bieten aus meiner Sicht die größten Chancen den Prozess der Digitalisierung positiv zu gestalten:

### Energiewende mit gleichzeitiger Mobilitätswende ###

Die Elektromobilität ist für unsere Region von großer Bedeutung – nicht nur für den Industriestandort, sondern auch für einen Wandel der Mobilität von jeder/jedem einzelnen von uns. Die Nutzung von Elektro-Fahrzeugen, Elektro-Fahrrädern und Carsharing-Angeboten sieht in jeder Kommune anders aus. Deswegen hat für mich absolute Priorität, dass die verschiedenen Angebote und Verkehrsmittel/-träger miteinander vernetz- und kombinierbar werden. Mit Hilfe eines einheitlichen und übergreifenden Verkehrs- und Mobilitätsverbunds mit einem einheitlichem Bezahl- und Abrechnungssystem für die gesamte StädteRegion, sollen in Zukunft möglichst viele Menschen die verschiedenen Angebote und Verkehrsmittel-/-träger nutzen können. Dabei ist für mich klar: Die öffentlichen Verkehrsmittel sind und bleiben das Rückgrat des Mobiltätsangebotes /-verbundes.

### Gesunde Region ###

Die Digitalisierung kann uns auch dabei helfen, die Gesundheitsversorgung zu verbessern. Unsere StädteRegion ist schon heute ein Vorreiter in der Telemedizin. Telenotarzt, Tele-Intensivmedizin und andere Dienstleistungen tragen schon heute dazu bei, dass mehr Menschen in der Region schneller und besser geholfen wird. Und warum sollte der Hausarzt sein Rezept in Zukunft nicht auch elektronisch an seine Patienten oder die Apotheke schicken können? Das spart Wege, reduziert den Verkehr und macht das Leben für berufstätige Menschen oder Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, ein Stück einfacher.

### Lebenslanges Lernen ###

Die StädteRegion steht mit anderen Regionen im Wettbewerb um kluge Köpfe. Deshalb ist es unsere Aufgabe, für eine gute Aus-, Fort- und Weiterbildungsstruktur zu sorgen. Die digitale Transformation wird dazu führen, dass es für Menschen ohne Berufsausbildung immer schwieriger werden wird, am Berufsleben teilzuhaben. Durch die Schaffung guter Rahmenbedingungen kann die StädteRegion jeden einzelnen / jede einzelne unterstützen. Das gilt insbesondere für die Schulen im Zuständigkeitsbereich der StädteRegion wie den Berufskollege sowie der Abendrealschule und dem Abendgymnasium.

### Verwaltung 4.0 ###

Digitalisierung in der öffentlichen Verwaltung geht weit über das Ausfüllen und die Bearbeitung von Online-Anträgen hinaus. Für mich bedeutet die Digitalisierung in der Verwaltung vor allem, dass wir sie gestalten müssen – ohne dabei einseitig auf bloße Effizienzsteigerung zu schauen. Zum Beispiel könnten die durch die Einführung des Online-Verfahrens bei den Verwaltungsmitarbeitern frei werdenden Zeitreserven in Zukunft dafür genutzt werden, eine „mobile Vor-Ort-Beratung“ in der Fläche anzubieten. Im ländlichen Raum könnten mit Hilfe dieses neuen Angebots dann wieder mehr Menschen „händisch“ und „analog“ erreicht werden, die entweder nicht „mobil“ oder „online“ sind.

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