Themencheck der Aachener Zeitung – „Sozialer Wohnungsbau“: Bezahlbaren Wohnraum schaffen, aber wie?

Die Aachener Zeitung hat mir und den weiteren Kandidaten 3 Fragen zum Thema „Sozialer Wohnungbau“ gestellt.

Hier die Fragen und meine Antworten.

Was wollen Sie tun, um dem Anstieg der Mieten und der Verknappung von bezahlbarem Wohnraum entgegenzuwirken?

Die Städteregion hat mit der GWG eine sehr gut aufgestellte Wohnungsbaugesellschaft. Die Schwierigkeit besteht darin, dass sie kein eigenes Bauland besitzt. Die Kommunen haben aber ausreichend Bauland. Als Städteregionsrätin möchte ich einen Masterplan mit allen Bürgermeistern entwickeln, um überall dort, wo Platz und Bedarf ist, bezahlbare Wohnungen zu bauen.

Wie viel Geld soll die Städteregion pro Jahr selber in den sozialen Wohnungsmarkt investieren?

Die GWG hat eine hervorragende Entwicklung gemacht. Gute Beispiele für erfolgreiche Wohnungsbauprojekte sind in Alsdorf Siedlung-Ost oder in Herzogenrath gegenüber dem Rathaus zu sehen. Die SPD hat gefordert, dass 100 Wohnungen neu gebaut werden sollen. Diese Forderung haben wir mit fünf Millionen Euro hinterlegt. Mindestens dieser Betrag soll jährlich in die GWG als Kapitaleinlage fließen.

Wie kann die Koordination mit den Kommunen verbessert werden?

Neben den regelmäßigen Treffen mit den Bürgermeistern und den Fachdezernenten muss es eine wirkungsvollere Dynamik bei der Zusammenarbeit auf Ämterebene geben. Eine Zusammenarbeitskultur und intensivere Kommunikation auf dem „kleinen Dienstweg“ ist ebenso wichtig.